Listening across species. Ein urbaner Salon der Bezüge und Frequenzen.
Susanne Schmitt
Stadtplanung und Architektur gestalten Beziehungen zwischen Lebewesen mit – und diese Beziehungen sind hörbar und spürbar.
Wir stellen das Format der «HörSalons» des Münchener Forschungsverbunds CitySounds- capes vor, der zu Klanglandschaften, Artenvielfalt und Wohlbefinden arbeitet.
Die stadtökologisch-künstlerischen, offenen Salons sind keine festen Räume, sondern mobile Kontaktzonen, häufig gemeinsam mit lokalen Akteur*innen kuratiert. Sie begeben sich mitten hinein in die oft verborgenen oder überhörten Rhythmen und Frequenzen urbaner Lebenswelten – menschlicher wie nicht-menschlicher. Dabei verbinden sie Ansätze aus ästhetischer Forschung und Bildung mit Praktiken des Deep Listening. Indem sie etwa dem morgendlichen Vogelkonzert oder den Ultraschalltönen von Fleder- mäusen folgen, machen die HörSalons eine andere Stadt erfahrbar: eine, die meist überhört wird, aber zugleich gegenwärtig und wirksam ist. So kann die Kultivierung des Hörens selbst zur Form des Handelns werden – und Impulse für eine klangsensible, mehr-als-menschliche Stadtplanung geben.
Mehr Informationen und das detaillierte Programm findet sich hier.